Brotbacken mit Sauerteig

Schon immer spielte das Getreide eine zentrale Rolle in der Geschichte, zuerst als zerriebene Körner als unerhitzter Brei oder als getrocknetes Fladenbrot .Bis zum 19. Jahrhundert wurde ausschließlich volles Korn verwendet, egal ob bei Roggen, Dinkel oder Weizen.

Da das volle Korn aufgrund seines hohen Fettgehaltes im Getreidekeim nicht lange haltbar ist und nach wenigen Wochen ranzig wird, entwickelte man die Mehlkonserve in dem man das Korn von seinem Keim und seiner Randschicht trennte. Der kohlenhydrathaltige Stärkekern wurde als das Wesentliche betrachtet und die Randschicht als Ballast. Weißbrot essen galt als vornehm und wurde zum Privileg der feinen Leute.

Der Keim und die Randschicht enthalten jedoch für uns wertvolle Vital- und Ballaststoffe, die Zivilisationskrankheiten wie z. B.  Stuhlverstopfung vorbeugen.

Kein anderes Lebensmittel enthält auf so kleinem Raum so viel Vitamin B1 wie der Getreidekeim. Vitamin B1 benötigen wir für einen guten Stoffwechsel, z. B. die Verwandlung der Zuckerstoffe, die beim Abbau der Stärke entstehen.

Leider werden die meisten Bäcker von Großfirmen beliefert deren Brotbackmischungen immer aus Auszugsmehlen bestehen, auch wenn sie als Vollkornbrote verkauft werden dürfen. Es reicht schon ein verschwindend geringer Anteil an Vollkorn um ein Brot Vollkorn nennen zu dürfen.

Im 2,5 stündigem Brotbackkurs können sie die traditionelle Backkunst mit Sauerteig erlernen. Die Brote bestehen lediglich aus frisch gemahlenem Getreide, Wasser, Salz und eventuell Brotgewürz

                                    

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